Qualität am Arbeitsplatz


10 Q-Regeln zur Sicherung der Qualität und Erfüllung der Kundenforderungen bei der Erledigung der täglichen Aufgaben

Wer ist für die Qualität verantwortlich?

Qualität ist nicht nur die Verantwortung „der anderen“, von einzelnen Abteilungen, wie z.B. Projekt, Arbeitsvorbereitung oder Qualitätssicherung.

Qualität geht uns alle an!

Wir alle sind verantwortlich für die Qualität unserer Arbeit und der Qualität der Arbeitsergebnisse. Diese Verantwortung erfordert viel Disziplin und Anstrengung bei der Ausführung der täglichen Arbeit. Ob wir dieser Verantwortung zur Qualität gerecht werden, hängt neben anderen Faktoren besonders stark von folgenden grundsätzlichen Voraussetzungen ab:

– Positive persönliche Einstellung, Identifikation und Engagement

– Ausreichendes Wissen über die Anwendung geeigneter Qualitätstechniken und Methoden

– Umfassende und fachlich fundierte Kenntnis über die Qualitätsforderungen der Kunden

Qualität ist kein eigenständiger Vorgang oder eine zusätzliche Belastung am Arbeitsplatz, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil der jeweiligen Aufgabe. Wir müssen uns bewusst sein, dass praktizierte

Qualität am Arbeitsplatz

der einzige Weg zur Erreichung von Kundenzufriedenheit und damit zum Unternehmenserfolg und zur Sicherung der Arbeitsplätze ist.

Welche Bedeutung und Auswirkung können Fehler haben?

Unsere grundsätzliche Qualitätsorientierung ist das „NULL-Fehler-Prinzip“.

Dieses Prinzip besagt, dass in der aktuellen Aufgabenerfüllung alle unsere Qualitätsbemühungen und aktiven Ressourcen (das sind z.B. Mitarbeiter, Maschinen, Material, Prozesse, Organisation) so ausgerichtet und eingesetzt sind, dass „NULL-Fehler bei Produkten/Leistungen“ erreichbar sind.

Die Wichtigkeit dieser Anstrengungen zur Erreichung von „NULL-Fehlern“ bekommt einen ernsthaften Hintergrund, wenn man einige statistische Beispiele aus der normalen Lebenspraxis betrachtet.

Schon das Verursachen und Akzeptieren von nur 1% Fehlern durch die Ausführenden/Verantwortlichen hätte jedes Jahr verhängnisvolle Auswirkungen (Beispiel für Deutschland):

– Medizin: 120.000 fehlerhafte/falsche Operationen mit fraglichem Ausgang

– Trinkwasserversorgung: 20 Liter schädliches Wasser nur für Essen/Trinken

– Flugverkehrskontrolle: 30.000 kritische Flugbewegungen mit hoher Gefährdungsstufe

– Gesundheit: 8.700.000 falsch verordnete verschreibungspflichtige Arzneimittel

– Banken: 1.000.000 Fehlbuchungen auf Girokonten

– Automobilbranche: 60.000 produzierte PKW mit Fehlern/Defekten

1% Fehler können 10.000 ppm (parts per million) Fehlerquote verursachen!

Aus dieser Sicht hat das Bemühen nach „NULL-Fehler“ eine hohe Wertigkeit!

Nutzt die aktuelle Zeit um Eure Unternehmen auf das „Null-Fehler“ Prinzip zu schulen. Beginnt die schon längst überfälligen Aufgaben voranzutreiben!

Wir helfen Euch dabei.

Bleiben Sie und Ihr Geschäft weiterhin gesund!

Ihre TSM-Berater

 

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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